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Die Schule von heute ist nicht mehr allein ein Ort, wo nur Stoff vermittelt wird und die Jugendlichen nach dem Unterricht eifrig nach Hause eilen, um ihre Hausaufgaben zu erledigen.
Das Schulareal dient auch in den Pausen und nach der Schule oft als Treffpunkt, als Ort, wo Interessen ausgetauscht oder Konflikte ausgetragen werden. Somit wurde immer mehr von „Schulhauskultur" gesprochen, welche sich selbstverständlich in positive Richtung entwickeln sollte.
Um den SchülerInnen aufzuzeigen, dass Forderungen oder Neuerungen oft auch einen langen Weg und Arbeit bedeuten sowie Engagement verlangen, gründeten wir 1996 einen Schülerrat.
In den Sitzungen, welche der Schülerrats-präsident leitet, vertreten Delegierte ihre Klasse und besprechen Anliegen und Wünsche der Schüler. Der jeweils beisitzende Lehrerschaftsvertreter versucht, den Schülerrat möglichst selbständig verhandeln zu lassen und informiert das Lehrerteam, was momentan diskutiert wird.
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"Wir durften ein Schülerratszimmer einrichten, welches einerseits als Sitzungsraum des Rats benutzt wird und zugleich als Aufenthaltsraum für alle SchülerInnen dient …"
Nebst Selbstverantwortung haben unsere SchülerInnen gelernt, dass sich ein Projekt oft in die Länge ziehen kann und dass
x-verschiedene Wünsche auf einen Nenner zu bringen oft nicht ganz einfach ist.
Wir freuen uns, dass wir schon einige Ideen verwirklichen konnten. Nebst Hausfesten, Spieltagen und Dekoration des Schülerratsraums, organisierte der Rat 2x wöchentlich einen Pausenbeck, schuf mit Hilfe unsres Hauswarts eine Sitzecke, um Schularbeiten auf dem Pausenplatz zu erledigen und führte eine Sammlung
unter Schülerinnen und Schülern durch, so dass für den Schüleraufenthaltsraum eine Musikanlage angeschafft werden konnte.
Wir freuen uns,dass der Schülerrat viel Positives zu unserer Schulhauskultur beiträgt.
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